3.2.1 Kein Maskulinum, Femininum oder Neutrum

« Kapitel 3.2  |  Kapitel 3.2.1  |  Kapitel 3.2.2 »

3.2.1 Kein Maskulinum, Femininum oder Neutrum

Das ungarische Substantiv gehört keiner Genusklasse an: Es ist weder männlich noch weiblich noch sächlich. Artikel, Zahlwort und Adjektiv haben deshalb für jedes Substantiv dieselbe Form – az új asztal, az új lámpa, az új ablak.

1.Der Tisch, die Lampe, das Fenster

Ez asztal. – Das ist ein Tisch.

Ez lámpa. – Das ist eine Lampe.

Ez ablak. – Das ist ein Fenster.

Ez szék. – Das ist ein Stuhl.

Ez táska. – Das ist eine Tasche.

Ez egy szoba. – Das ist ein Zimmer.

Die drei ersten Sätze sind im Ungarischen gleich gebaut: ez „das“ und ein Substantiv. Im Deutschen wechselt der Artikel, weil jedes Substantiv einer von drei Klassen angehört: Tisch ist männlich, Lampe weiblich, Fenster sächlich. Diese Einteilung heißt grammatisches Geschlecht oder Genus. Das ungarische Substantiv hat sie nicht. asztal, lámpa und ablak sind einfach Substantive; sie sind auch nicht „alle sächlich“, denn ein Neutrum gibt es nur dort, wo es auch Maskulinum und Femininum gibt.

grammatisches Geschlecht – nyelvtani nem; lateinisch genus

Für die drei deutschen Genera hat die ungarische Grammatik eigene Namen. Man braucht sie, um über das Deutsche, Lateinische oder Russische zu sprechen, nicht über das Ungarische selbst:

hímnem {hím·NEM} – männlich·GESCHLECHT(Maskulinum) nőnem {nő·NEM} – Frau·GESCHLECHT(Femininum) semlegesnem {semleges·NEM} – neutral·GESCHLECHT(Neutrum)

hím bezeichnet das männliche Tier, das Männchen; nő heißt „Frau“. semleges „neutral“ ist aus sem „auch nicht“ gebildet – ganz ähnlich wie lat. neuter aus ne + uter „keiner von beiden“. Die drei Begriffe werden zusammengeschrieben.

Wortschatz

  • nyelvtani nem – grammatisches Geschlecht, Genus
  • hímnem {hím·nem} – Maskulinum
  • nőnem {nő·nem} – Femininum
  • semlegesnem {semleges·nem} – Neutrum
  • hím – Männchen; männlich (bei Tieren)
  • nő – Frau
  • semleges – neutral
  • ez – das, dies
  • asztal – Tisch
  • lámpa – Lampe
  • ablak – Fenster
  • szék – Stuhl
  • táska – Tasche
  • szoba – Zimmer
  • egy – ein, eine; eins

↑ Hoch zum Seitenanfang

2.Der Artikel: a und az

Az új asztal nagy. – Der neue Tisch ist groß.

A régi lámpa kicsi. – Die alte Lampe ist klein.

Az új ablak tiszta. – Das neue Fenster ist sauber.

Az ajtó nagy. – Die Tür ist groß.

Der bestimmte Artikel hat zwei Formen, a und az. Welche steht, entscheidet allein der Anlaut des folgenden Wortes: vor Konsonant a, vor Vokal az. Das Substantiv selbst spielt dabei keine Rolle. Steht ein Adjektiv davor, richtet sich der Artikel nach dem Adjektiv:

DeutschUngarischGrund für den ArtikelGenus
der neue Tischaz új asztalúj beginnt mit Vokalkeines
die neue Lampeaz új lámpaúj beginnt mit Vokalkeines
das neue Fensteraz új ablakúj beginnt mit Vokalkeines
die alte Lampea régi lámparégi beginnt mit Konsonantkeines
der alte Tischa régi asztalrégi beginnt mit Konsonantkeines
die Lampea lámpalámpa beginnt mit Konsonantkeines
das Fensteraz ablakablak beginnt mit Vokalkeines

Dasselbe Wort lámpa steht also einmal nach a, einmal nach az. a und az sind zwei Lautformen eines Artikels, keine Geschlechtsformen – vergleichbar mit engl. a und an (a lamp, an old lamp). Die Einzelheiten der Artikelwahl behandelt 3.3.2.

Auch der unbestimmte Artikel egy und das Zeigewort haben nur eine Form, wo das Deutsche drei braucht:

UngarischDeutsch
egy asztalein Tisch
egy lámpaeine Lampe
egy ablakein Fenster
ez az asztaldieser Tisch
ez a lámpadiese Lampe
ez az ablakdieses Fenster

Wortschatz

  • a – der, die, das (vor Konsonant)
  • az – der, die, das (vor Vokal)
  • egy – ein, eine
  • ez az ablak – dieses Fenster
  • ez a lámpa – diese Lampe
  • ajtó – Tür
  • új – neu
  • régi – alt (nicht neu)
  • nagy – groß
  • kicsi – klein
  • tiszta – sauber

↑ Hoch zum Seitenanfang

3.Eigenschaften ohne Genusendung

A szék magas. – Der Stuhl ist hoch.

A táska nehéz. – Die Tasche ist schwer.

A könyv jó. – Das Buch ist gut.

A jó könyv az asztalon van. – Das gute Buch liegt auf dem Tisch.

A nehéz táska a széken van. – Die schwere Tasche liegt auf dem Stuhl.

Das Adjektiv (melléknév) kann vor dem Substantiv stehen (a jó könyv „das gute Buch“) oder die Satzaussage bilden (A könyv jó. „Das Buch ist gut.“). In beiden Stellungen hat es keine Endung, die auf ein Geschlecht hinweist. Das Deutsche dagegen beugt das vorangestellte Adjektiv nach dem Genus: neuer Tisch, neue Lampe, neues Fenster.

Im Satz A könyv jó. fehlt außerdem ein Wort für „ist“: In der dritten Person steht bei einer Eigenschaft kein van. Bei einer Ortsangabe steht es: A könyv az asztalon van. „Das Buch liegt auf dem Tisch.“

Sprachemännlichweiblichsächlich
Deutschneuer Tischneue Lampeneues Fenster
Lateinnovusnovanovum
Russischновыйноваяновое
Spanischnuevonueva–
Französischnouveaunouvelle–
Englischnewnewnew
Ungarischújújúj

Latein und Russisch haben drei Genera, Spanisch und Französisch zwei. Das Englische hat das Genus im Mittelalter verloren; das Altenglische unterschied noch drei Artikel (se, sēo, þæt). Geblieben sind nur die Pronomen he, she, it.

Wortschatz

  • melléknév – Adjektiv
  • magas – hoch; groß (Person)
  • nehéz – schwer
  • jó – gut
  • könyv – Buch
  • asztalon – auf dem Tisch
  • széken – auf dem Stuhl
  • van – ist (vorhanden, befindet sich)
  • új – neu

↑ Hoch zum Seitenanfang

4.Genus ist nicht Geschlecht

Egy gyerek itt van. – Ein Kind ist hier.

Egy tanár itt van. – Ein Lehrer ist hier. / Eine Lehrerin ist hier.

Egy orvos itt van. – Ein Arzt ist hier. / Eine Ärztin ist hier.

A kis lány vidám. – Das kleine Mädchen ist fröhlich.

A kis fiú vidám. – Der kleine Junge ist fröhlich.

Das deutsche Genus ist eine Eigenschaft des Wortes, nicht der Sache. „Das Mädchen“ ist grammatisch sächlich, bezeichnet aber eine weibliche Person; „die Person“ ist grammatisch weiblich, kann aber einen Mann meinen. Das natürliche Geschlecht (természetes nem, lat. sexus) eines Menschen oder Tieres ist etwas anderes als das grammatische.

Im Ungarischen gibt es nur die Wortbedeutung. lány bedeutet „Mädchen“, fiú „Junge“; davor stehen dieselben Wörter a kis, danach dasselbe vidám. tanár und orvos lassen das Geschlecht offen; der deutsche Übersetzer muss sich für „Lehrer“ oder „Lehrerin“ entscheiden (→ 3.2.3, 3.2.7).

DeutschGenusbezeichnetUngarisch
das Mädchensächlichweibliche Personlány
das KindsächlichPerson jedes Geschlechtsgyerek
die PersonweiblichPerson jedes Geschlechtsszemély
die GeiselweiblichPerson jedes Geschlechtstúsz
der GastmännlichPerson jedes Geschlechtsvendég
das MitgliedsächlichPerson jedes Geschlechtstag

Bei Gegenständen ist das Genus vollends Willkür der einzelnen Sprache. Dasselbe Ding hat in den Vergleichssprachen oft verschiedene Genera:

UngarischDeutschFranzösischSpanischRussischLatein
nap – Sonnedie Sonnele soleilel solсолнце (n)sol (m)
hold – Mondder Mondla lunela lunaлуна (f)luna (f)
halál – Todder Todla mortla muerteсмерть (f)mors (f)
tenger – Meerdas Meerla merel marморе (n)mare (n)

Wer die Sonne in einem Märchen als Frau und den Mond als Mann auftreten lässt, folgt dem deutschen Genus. Im Ungarischen gibt das Wort dafür nichts vor.

Wortschatz

  • gyerek – Kind
  • tanár – Lehrer, Lehrerin
  • orvos – Arzt, Ärztin
  • lány – Mädchen; Tochter
  • fiú – Junge; Sohn
  • kis – klein (vor dem Substantiv)
  • vidám – fröhlich
  • itt – hier
  • itt van – ist hier
  • természetes nem – natürliches Geschlecht
  • személy – Person
  • túsz – Geisel
  • vendég – Gast
  • tag – Mitglied
  • nap – Sonne; Tag
  • hold – Mond
  • halál – Tod
  • tenger – Meer

↑ Hoch zum Seitenanfang

5.Lehnwörter verlieren ihr Genus

Egy kiflit kérek. – Ich hätte gern ein Kipferl.

A krumpli olcsó. – Die Kartoffeln sind billig.

A lány copfot visel. – Das Mädchen trägt einen Zopf.

Ein Wort, das aus einer Genussprache ins Ungarische gelangt, lässt sein Genus an der Grenze zurück. Aus dem Bairisch-Österreichischen stammen viele Alltagswörter; im Deutschen haben sie jedes der drei Genera, im Ungarischen keines. Das angehängte „-i” bei kifli, krumpli und cetli löst die Konsonantengruppe am Wortende auf.

UngarischHerkunftGenus in der Herkunftssprache
kifli – Hörnchenbair.-österr. Kipfelsächlich
cetli – Zettelbair. Zettelmännlich
copf – Zopfdt. Zopfmännlich
krumpli – Kartoffelösterr. Grundbirne, bair. krumpirweiblich
táska – Tascheital. tascaweiblich
asztal – Tischslaw. stolmännlich
ablak – Fensterwohl slowak. oblokmännlich

Wortschatz

  • kifli – Hörnchen, Kipferl
  • kiflit – Hörnchen (Objekt)
  • cetli – Zettel
  • copf – Zopf
  • copfot – Zopf (Objekt)
  • krumpli – Kartoffel(n)
  • olcsó – billig
  • kérek – ich hätte gern
  • visel – trägt (Kleidung, Frisur)

↑ Hoch zum Seitenanfang

6.Das Wichtigste in Kürze

  • Ungarische Substantive haben kein grammatisches Geschlecht (nyelvtani nem): kein Maskulinum (hímnem), kein Femininum (nőnem), kein Neutrum (semlegesnem).
  • a und az sind Lautformen, keine Geschlechtsformen: a lámpa, aber az új lámpa.
  • egy und ez haben nur eine Form: egy asztal, egy lámpa, egy ablak.
  • Das Adjektiv hat keine Genusendung: új asztal, új lámpa, új ablak.
  • Ob ein Mensch männlich oder weiblich ist, zeigt nur die Wortbedeutung (fiú, lány) oder der Zusammenhang (tanár).

↑ Hoch zum Seitenanfang

Vertiefung

7.Numerus gibt es, Genus nicht

A szoba tiszta. – Das Zimmer ist sauber.

A szobák tiszták. – Die Zimmer sind sauber.

A vendég kedves. – Der Gast ist nett.

A vendégek kedvesek. – Die Gäste sind nett.

A tiszta szobák üresek. – Die sauberen Zimmer sind leer.

Das Fehlen des Genus bedeutet nicht, dass das Ungarische gar keine Übereinstimmung (egyeztetés, Kongruenz) kennt. Die Satzaussage richtet sich nach der Zahl: Ist das Subjekt Plural, steht auch das prädikative Adjektiv im Plural (tiszták, kedvesek). Das vorangestellte Adjektiv bleibt dagegen unverändert: a tiszta szobák. Übereinstimmen kann also nur der Numerus, nie ein Geschlecht (→ 3.7.4).

→tiszta – sauber→tiszták – sauber (Plural)→a tiszta szobák – die sauberen Zimmer

SingularPlural
A szék magas.A székek magasak.
A táska nehéz.A táskák nehezek.
A könyv új.A könyvek újak.
A gyerek vidám.A gyerekek vidámak.
A lámpa kicsi.A lámpák kicsik.

Wortschatz

  • egyeztetés – Übereinstimmung, Kongruenz
  • szobák – Zimmer (Plural)
  • tiszták – sauber (Plural)
  • vendégek – Gäste
  • kedves – nett, freundlich
  • kedvesek – nett (Plural)
  • székek – Stühle
  • magasak – hoch (Plural)
  • nehezek – schwer (Plural)
  • könyvek – Bücher
  • újak – neu (Plural)
  • gyerekek – Kinder
  • vidámak – fröhlich (Plural)
  • üresek – leer (Plural)

↑ Hoch zum Seitenanfang

8.Kasus und Besitz ohne Genus

Látom az asztalt. – Ich sehe den Tisch.

Látom a lámpát. – Ich sehe die Lampe.

Látom az ablakot. – Ich sehe das Fenster.

A könyvem új. – Mein Buch ist neu.

Auch Fall und Besitz verändern das Wort, ohne ein Genus einzuführen. Das Objekt erhält bei jedem Substantiv die Endung „-t” (mit Bindevokal, wo nötig); im Deutschen zeigt der Akkusativ nur beim Maskulinum eine eigene Artikelform („den Tisch“, aber „die Lampe“, „das Fenster“). Der Besitzer steht als Endung am Substantiv: könyvem „mein Buch“ (→ 3.5, 6.1).

Das deutsche Possessivpronomen der dritten Person hängt vom Genus des Besitzers ab: „sein Buch“, „ihr Buch“. Die ungarische Endung kennt diesen Unterschied nicht:

a fiú könyve – das Buch des Jungen; sein Buch a lány könyve – das Buch des Mädchens; ihr Buch a gyerek könyve – das Buch des Kindes; sein Buch

Beim Mädchen schwankt das Deutsche zwischen dem Genus („sein Buch“) und dem natürlichen Geschlecht („ihr Buch“); im Ungarischen stellt sich die Frage nicht (→ 3.2.2).

Wortschatz

  • asztalt – Tisch (Objekt)
  • lámpát – Lampe (Objekt)
  • ablakot – Fenster (Objekt)
  • könyvem – mein Buch
  • könyve – sein Buch, ihr Buch
  • látom – ich sehe (ihn, sie, es)

↑ Hoch zum Seitenanfang

9.Wörter für Mann und Frau sind keine Genusklasse

A férfi kedves. – Der Mann ist nett.

A nő kedves. – Die Frau ist nett.

A tanárnő fiatal. – Die Lehrerin ist jung.

A tanár fiatal. – Der Lehrer / Die Lehrerin ist jung.

Das Ungarische kann das Geschlecht eines Menschen durchaus ausdrücken – mit eigenen Wörtern (férfi – nő, fiú – lány, apa – anya) oder mit dem Hinterglied nő „Frau“ wie in tanárnő. Ein Genus entsteht dadurch nicht: Artikel, Adjektiv und Verb behandeln férfi, nő und tanárnő genau wie asztal. Genus liegt erst vor, wenn andere Wörter ihre Form nach dem Substantiv richten. Die Wortpaare behandelt 3.2.4, die Bildungen mit „-nő” 3.2.5.

tanárnő {tanár·NŐ} – Lehrer·FRAU(Lehrerin)

Wortschatz

  • férfi – Mann
  • nő – Frau
  • tanárnő {tanár·nő} – Lehrerin
  • tanár – Lehrer, Lehrerin
  • apa – Vater
  • anya – Mutter
  • fiatal – jung
  • kedves – nett

↑ Hoch zum Seitenanfang

10.Vokalharmonie ist kein Genus

A könyv a házban van. – Das Buch ist im Haus.

A könyv a kertben van. – Das Buch ist im Garten.

Viele Endungen haben zwei oder drei Formen: „-ban”/„-ben”, „-hoz”/„-hez”/„-höz”. Das sieht auf den ersten Blick wie eine Einteilung der Substantive in Klassen aus. Die Wahl hängt aber nur von den Vokalen des Wortes ab (Vokalharmonie, → 2.4): ház hat einen hinteren Vokal, kert einen vorderen. Die Form der Endung betrifft nur das Wort selbst; Artikel und Adjektive richten sich nicht danach – a nagy házban, a nagy kertben. Mit Genus hat das nichts zu tun.

hinterer Vokalvorderer Vokal
a nagy házban – im großen Hausa nagy kertben – im großen Garten
az új szobában – im neuen Zimmeraz új levélben – im neuen Brief
a régi táskában – in der alten Taschea régi könyvben – im alten Buch

Wortschatz

  • ház – Haus
  • házban – im Haus
  • kert – Garten
  • kertben – im Garten
  • szobában – im Zimmer
  • levél – Brief
  • levélben – im Brief
  • táskában – in der Tasche
  • könyvben – im Buch

↑ Hoch zum Seitenanfang

11.Herkunft der Fachbegriffe

Lat. genus heißt „Art, Gattung, Abstammung“. Dazu gehören dt. „Gen“, „Generation“, „generell“, franz. genre und das Fremdwort „Genre“. Die drei Genera tragen Namen nach dem natürlichen Geschlecht: masculinum zu masculus „männlich“, femininum zu femina „Frau“, neutrum zu neuter „keiner von beiden“ – daher auch „neutral“ und „Neutron“.

Das ungarische nem deckt fast denselben Bedeutungsraum ab wie lat. genus: „Geschlecht“ im grammatischen wie im natürlichen Sinn, „Art, Sorte“ und in der Biologie die Gattung. Davon abgeleitet ist

nemes {nemES} – Geschlecht·(EIGENSCHAFT)(adlig; edel)

also jemand „von Geschlecht“, wie dt. „edel“ und „Adel“ zusammengehören. Gleich lautet die Verneinung nem „nicht, nein“; die beiden Wörter haben verschiedene Herkunft.

Ez nem asztal. – Das ist kein Tisch.

Egyedülálló a maga nemében. – Es ist einzigartig in seiner Art.

Wortschatz

  • nem – Geschlecht; Art, Sorte; Gattung
  • nem – nicht, nein
  • nemes {nemes} – adlig; edel
  • hímnem {hím·nem} – Maskulinum
  • nőnem {nő·nem} – Femininum
  • semlegesnem {semleges·nem} – Neutrum
  • egyedülálló – einzigartig

Dieser Text steht unter CC0 1.0 Universell. Eine Quellenangabe ist nicht erforderlich.
Er darf kostenlos kopiert, verändert, veröffentlicht und auch kommerziell genutzt werden.