3.5.9 Direktes und inneres Objekt

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3.5.9 Direktes und inneres Objekt

Jedes Akkusativobjekt ist ein direktes Objekt. Ein inneres Objekt ist kein eigener Kasus, sondern eine Untergruppe: Es nennt den Inhalt der Tätigkeit selbst, oft mit einem Wort aus derselben Wortfamilie wie das Verb: Szép álmot álmodtam. – Ich hatte einen schönen Traum.

1.Das gewöhnliche direkte Objekt

Péter olvas egy könyvet. – Péter liest ein Buch.

Anna festi a falat. – Anna streicht die Wand.

Egy levelet olvas Anna. – Anna liest einen Brief.

A történetet olvassuk. – Wir lesen die Geschichte.

A kenyeret vágja. – Er/Sie schneidet das Brot.

Das direkte Objekt steht im Akkusativ mit „-t” und bezeichnet, worauf sich die Tätigkeit richtet. Buch, Wand, Brief und Brot gibt es auch ohne die Tätigkeit: Das Buch liegt schon da, bevor Péter es liest, die Wand steht, bevor Anna sie streicht. Das Objekt muss dabei weder verändert noch zerstört werden; beim Lesen bleibt das Buch, wie es ist.

Der Fachbegriff ist zweigeteilt. „Direkt“ heißt: Das Objekt hängt unmittelbar am Verb, ohne Postposition und ohne anderen Kasus. Ungarisch heißt es einfach:

tárgy – Objekt; auch Gegenstand, Schulfach tárgyas {tárgyAS} – Objekt·HAFT(transitiv)

Ein Verb mit Objekt ist ein tárgyas ige „transitives Verb“, eines ohne Objekt ein tárgyatlan ige „intransitives Verb“. Lateinisch obiectum ist das „Entgegengeworfene“, zu obicere „entgegenwerfen“.

Wortschatz

  • könyv – Buch
  • könyvet – Buch (Akkusativ)
  • fal – Wand
  • falat – Wand (Akkusativ)
  • levél – Brief
  • levelet – Brief (Akkusativ)
  • kenyér – Brot
  • kenyeret – Brot (Akkusativ)
  • történet – Geschichte
  • olvas – lesen
  • fest – streichen; malen
  • vág – schneiden
  • tárgy – Objekt; Gegenstand
  • tárgyas {tárgyas} – transitiv
  • tárgyatlan {tárgyatlan} – intransitiv

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2.Das innere Objekt

Szép álmot álmodtam. – Ich hatte einen schönen Traum.

Egy régi éneket énekelünk. – Wir singen ein altes Lied.

Egy magyar táncot táncolnak. – Sie tanzen einen ungarischen Tanz.

Különös álmot álmodott. – Er/Sie hatte einen seltsamen Traum.

Egy lassú táncot táncolunk. – Wir tanzen einen langsamen Tanz.

Egy hosszú éneket énekel. – Er/Sie singt ein langes Lied.

Hier gibt es das Objekt nicht unabhängig von der Tätigkeit. Ein Traum besteht nur im Träumen, ein Tanz nur im Tanzen. Das Substantiv benennt den Inhalt der Handlung, und es gehört zur selben Wortfamilie wie das Verb:

→álom – Traum; Schlaf→álmodik – träumen

→ének – Gesang, Lied→énekel – singen

→tánc – Tanz→táncol – tanzen

Ein solches Objekt heißt inneres Objekt:

belső tárgy – inneres Objekt

Lateinisch heißt die Fügung figura etymologica, eine Figur der antiken Rhetorik; englisch cognate object, zu lateinisch cognatus „blutsverwandt“. Das ungarische belső „inner“ gehört zum selben Stamm wie belül „innen“ und bele „hinein“.

Das Ungarische verlangt nicht, dass ein Verb ein solches Objekt bekommt. Álmodtam. „Ich habe geträumt.“ ist ein vollständiger Satz. Das innere Objekt erscheint, wenn über den Inhalt etwas gesagt wird, meist mit einem Adjektiv davor: szép, régi, lassú. tánc gilt als Lehnwort aus dem Deutschen.

Wortschatz

  • álom – Traum; Schlaf
  • álmot – Traum (Akkusativ)
  • álmodik – träumen
  • álmodtam – ich träumte
  • álmodott – er/sie träumte
  • ének – Gesang, Lied
  • éneket – Lied (Akkusativ)
  • énekel {énekel} – singen
  • énekelünk {énekel·ünk} – wir singen
  • tánc – Tanz
  • táncot – Tanz (Akkusativ)
  • táncol {táncol} – tanzen
  • táncolnak {táncol·nak} – sie tanzen
  • szép – schön
  • különös – seltsam
  • lassú – langsam
  • belső – inner
  • belső tárgy – inneres Objekt

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3.Direkt und inner: kein Gegensatz

Ezt az éneket énekeljük. – Dieses Lied singen wir.

Ezt a táncot táncoljuk. – Diesen Tanz tanzen wir.

Milyen álmot álmodtál? – Was für einen Traum hattest du?

Mit énekelnek? – Was singen sie?

„Direkt“ beschreibt die Satzbeziehung, „inner“ die Bedeutung. Ein inneres Objekt ist also immer zugleich ein direktes Objekt. Es hat die Endung „-t”, man fragt mit mit? „was?“ danach, und ein bestimmtes inneres Objekt verlangt die bestimmte Konjugation (énekeljük, táncoljuk; → 3.5.10). Eine Einteilung „entweder direktes oder inneres Objekt“ gibt es deshalb nicht.

BeispielkernSatzfunktionBedeutungDeutsch
könyvet olvasdirektes Objektvorhandener Lesestoffein Buch lesen
álmot álmodikdirektes Objektinneres Objekt, gleiche Wortfamilieeinen Traum haben
éneket énekeldirektes Objektinneres Objekt, gleiche Wortfamilieein Lied singen
táncot táncoldirektes Objektinneres Objekt, gleiche Wortfamilieeinen Tanz tanzen
történetet meséldirektes Objekterzählter Inhalteine Geschichte erzählen

Wortschatz

  • ez – dieser, diese, dieses
  • ezt – diesen, diese, dieses (Akkusativ)
  • énekeljük {énekel·jük} – wir singen es
  • táncoljuk {táncol·juk} – wir tanzen ihn
  • milyen – was für ein
  • mi – was
  • mit – was (Akkusativ)
  • énekelnek {énekel·nek} – sie singen

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4.Inhalt ohne gleiche Wortfamilie

Érdekes történetet mesél. – Er/Sie erzählt eine interessante Geschichte.

Egy mesét mond a nagymama. – Die Großmutter erzählt ein Märchen.

Egy vidám dalt énekelnek. – Sie singen ein fröhliches Lied.

Egy új játékot játszunk. – Wir spielen ein neues Spiel.

Nyugodt életet él. – Er/Sie führt ein ruhiges Leben.

Zwischen dem gewöhnlichen Objekt und dem engen inneren Objekt liegt ein breites Feld. Eine Geschichte ist der Inhalt des Erzählens, ein Lied der Inhalt des Singens, auch wenn das Substantiv nicht vom Verb stammt: dal und énekel haben nichts miteinander zu tun. Umgekehrt ist der Gleichklang allein kein Kennzeichen: mese „Märchen“ und mesél „erzählen“ gehören zusammen, in Egy mesét mond a nagymama. steht aber ein anderes Verb.

→mese – Märchen→mesél – erzählen

→él – leben→élet – Leben

Bei él geht die Ableitung in die andere Richtung: élet ist aus dem Verb gebildet. él ist sonst intransitiv (Budapesten él. „Er/Sie lebt in Budapest.“); das Objekt életet nimmt es nur mit Attribut an. játék und játszik klingen verwandt; die Herkunft von játék ist nicht sicher geklärt. Die Grenze zwischen „innerem Objekt“ und „Inhaltsobjekt“ ist fließend; der Begriff passt am besten auf die durchsichtigen Paare álmot álmodik, éneket énekel, táncot táncol.

Ein Fehler wäre es, aus jedem Verb ein Substantiv auf „-ás/-és” zu bilden und als Objekt davorzusetzen: *álmodást álmodik, *olvasást olvas. Solche Fügungen sind keine Regel des Ungarischen.

Wortschatz

  • mesél – erzählen
  • mese – Märchen
  • mesét – Märchen (Akkusativ)
  • mond – sagen; erzählen
  • nagymama – Großmutter
  • dal – Lied
  • dalt – Lied (Akkusativ)
  • vidám – fröhlich
  • játék – Spiel; Spielzeug
  • játékot – Spiel (Akkusativ)
  • játszik – spielen
  • él – leben
  • élet {élet} – Leben
  • életet {élet·et} – Leben (Akkusativ)
  • nyugodt – ruhig
  • érdekes – interessant

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5.Die deutsche Übersetzung

Szép álmot álmodtam. – Ich hatte einen schönen Traum.

Szép álmokat! – Schöne Träume!

Nyugodt életet él. – Er/Sie führt ein ruhiges Leben.

Egy magyar táncot táncolnak. – Sie tanzen einen ungarischen Tanz.

Das Deutsche kennt die Fügung ebenfalls („ein Lied singen“, „einen Tanz tanzen“), wiederholt den Stamm aber nicht überall gern. Für álmot álmodik ist „einen Traum haben“ üblicher als „einen Traum träumen“, für életet él „ein Leben führen“. Die Übersetzung richtet sich nach dem Deutschen; Zeit und handelnde Person bleiben gleich. Der Gutenachtwunsch Szép álmokat! ist ein Akkusativ ohne Verb.

Ein bekanntes Beispiel mit der Fügung in mehreren Sprachen ist ein Vers aus dem 2. Timotheusbrief (4,7): lateinisch bonum certamen certavi, Luther „Ich habe einen guten Kampf gekämpft“, englisch I have fought a good fight, in der ungarischen Bibel von Gáspár Károli:

Ama nemes harcot megharcoltam. – Jenen edlen Kampf habe ich gekämpft.

SpracheTraumLiedLeben
Ungarischálmot álmodikéneket énekeléletet él
Deutscheinen Traum habenein Lied singenein Leben führen
Englischdream a dreamsing a songlive a life
Französischfaire un rêvechanter une chansonvivre sa vie
Spanischsoñar un sueñocantar una canciónvivir la vida
Russischвидеть сонпеть песнюжить жизнью (Instr.)
Lateinsomnium viderecarmen canerevitam vivere

Russisch und Latein sagen „einen Traum sehen“; auch das Ungarische kennt álmot lát. Russisch setzt bei „leben“ den Instrumental: жить спокойной жизнью „ein ruhiges Leben führen“.

Wortschatz

  • álmok – Träume
  • álmokat – Träume (Akkusativ)
  • harc – Kampf
  • harcot – Kampf (Akkusativ)
  • harcol {harcol} – kämpfen
  • megharcoltam {meg·harcol·tam} – ich habe gekämpft
  • nemes – edel
  • ama – jener (gehoben)
  • lát – sehen
  • álmot lát – einen Traum haben

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6.Das Wichtigste in Kürze

  • Jedes Akkusativobjekt ist ein direktes Objekt: Péter olvas egy könyvet.
  • Ein inneres Objekt (belső tárgy) nennt den Inhalt der Tätigkeit, oft aus derselben Wortfamilie: álmot álmodik, éneket énekel, táncot táncol.
  • „Direkt“ ist die Satzbeziehung, „inner“ die Bedeutung; ein inneres Objekt ist immer auch ein direktes Objekt.
  • Meist steht ein Attribut dabei: Szép álmot álmodtam.
  • Weiter gefasste Inhaltsobjekte ohne gleiche Wortfamilie: történetet mesél, dalt énekel.
  • Keine beliebigen Bildungen wie *olvasást olvas.
  • Deutsch idiomatisch übersetzen: „einen Traum haben“, „ein Leben führen“.

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Vertiefung

7.Gegenstand, Inhalt, Ergebnis

A kenyeret vágja. – Er/Sie schneidet das Brot.

Egy levelet ír a tanár. – Der Lehrer schreibt einen Brief.

A gyerek egy házat fest. – Das Kind malt ein Haus.

Egy tájképet fest a művész. – Der Künstler malt ein Landschaftsbild.

A gyerek elmesél egy történetet. – Das Kind erzählt eine Geschichte.

Nach der Bedeutung lassen sich drei Arten von direkten Objekten unterscheiden, ohne dass sich an der Form etwas ändert. Das Brot ist ein betroffener Gegenstand: Es war vorher da und wird verändert. Der Brief entsteht erst durch das Schreiben: ein hervorgebrachtes Ergebnis. Die Geschichte ist der Inhalt des Erzählens.

Dasselbe Verb kann je nach Objekt verschieden gelesen werden. fest heißt „streichen“ (a falat festi, betroffener Gegenstand) und „malen“ (tájképet fest, Ergebnis). In A gyerek egy házat fest. ist das Haus das gemalte Bild, nicht das Gebäude. Ergebnis und Inhalt liegen nahe beieinander; ein Bild ist zugleich das Ergebnis und der Inhalt des Malens. Solche Grenzfälle lassen sich nicht nach einer festen Regel zuordnen, und die Einteilung hat keine Folgen für Endung oder Konjugation.

tájkép {táj·KÉP} – Landschaft·BILD(Landschaftsbild) festmény {festMÉNY} – malen·UNG(Gemälde)
ObjektartBeispielDeutsch
betroffener Gegenstandkenyeret vágBrot schneiden
betroffener Gegenstandfalat festeine Wand streichen
Ergebnislevelet íreinen Brief schreiben
Ergebnistájképet festein Landschaftsbild malen
Inhalttörténetet meséleine Geschichte erzählen
inneres Objekténeket énekelein Lied singen

Wortschatz

  • ír – schreiben
  • tanár – Lehrer
  • ház – Haus
  • házat – Haus (Akkusativ)
  • tájkép {táj·kép} – Landschaftsbild
  • tájképet {táj·kép·et} – Landschaftsbild (Akkusativ)
  • táj – Landschaft
  • kép – Bild
  • művész – Künstler
  • festmény {festmény} – Gemälde
  • elmesél {el·mesél} – erzählen (zu Ende)
  • gyerek – Kind

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8.Jót aludtam: „-t” mit adverbialem Wert

Jót aludtam. – Ich habe gut geschlafen.

Nagyot nevetett. – Er/Sie lachte laut auf.

Jót sétáltunk. – Wir haben einen schönen Spaziergang gemacht.

Nagyot ugrott a gyerek. – Das Kind machte einen großen Sprung.

Nagyot néztem. – Ich habe große Augen gemacht.

jót und nagyot sehen aus wie Akkusative der Adjektive jó „gut“ und nagy „groß“. Ein Gegenstand ist aber nicht gemeint: Man schläft nicht „etwas Gutes“, man schläft gut. Die Form sagt, wie die Tätigkeit verläuft oder wie stark sie ist. Wörtlich übersetzt („Gutes schlief ich“) ergibt das keinen deutschen Satz; die deutsche Entsprechung ist ein Adverb oder eine Umschreibung mit Substantiv („einen schönen Spaziergang machen“, „einen großen Sprung machen“).

Diese Formen stehen dem inneren Objekt nahe, sind aber feste Muster. Die Frage zeigt den Unterschied: Nach Jót aludtam. fragt man Hogy aludtál? „Wie hast du geschlafen?“, nicht Mit aludtál?. Die Verben sind sonst intransitiv: alszik, nevet, sétál, ugrik.

Die ungarische Grammatik spricht hier von einem Objekt mit adverbialem Wert:

határozói értékű tárgy – Objekt mit adverbialem Wert

Genauer behandelt wird er bei den Adverbialbestimmungen (→ 4.3.7).

Wortschatz

  • jó – gut
  • jót – (adverbial) gut
  • nagy – groß
  • nagyot – (adverbial) groß, laut, stark
  • alszik – schlafen
  • aludtam – ich schlief
  • nevet – lachen
  • nevetett – er/sie lachte
  • sétál – spazieren gehen
  • sétáltunk – wir gingen spazieren
  • ugrik – springen
  • ugrott – er/sie sprang
  • néz – schauen
  • néztem – ich schaute
  • hogy – wie

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9.Dauer und Strecke

Két órát aludtam. – Ich habe zwei Stunden geschlafen.

Öt kilométert futottunk. – Wir sind fünf Kilometer gelaufen.

Három napot várt. – Er/Sie hat drei Tage gewartet.

Mennyit aludtál? – Wie lange hast du geschlafen?

Auch Zeit- und Streckenangaben können „-t” tragen. Die Stunden werden nicht geschlafen wie ein Buch gelesen wird; die Form gibt die Dauer oder die Strecke an. Die gleiche Endung garantiert also kein betroffenes Ding. Das Deutsche hat dafür ebenfalls den Akkusativ („drei Tage“, „den ganzen Tag“, „einen Kilometer“), ebenso Latein (duas horas, tria milia passuum „drei Meilen weit“) und Russisch (всю ночь „die ganze Nacht“). Mehr zu Maß und Dauer → 4.3.7.

SatzArt der „-t”-FormFrage
Péter olvas egy könyvet.gewöhnliches direktes ObjektMit?
Szép álmot álmodtam.inneres ObjektMilyen álmot?
Jót aludtam.adverbialer WertHogy?
Két órát aludtam.DauerMennyit? Mennyi ideig?
Öt kilométert futottunk.StreckeMennyit?

Wortschatz

  • két – zwei
  • óra – Stunde; Uhr
  • órát – Stunde (Akkusativ)
  • öt – fünf
  • kilométert – Kilometer (Akkusativ)
  • fut – laufen
  • futottunk – wir liefen
  • három – drei
  • nap – Tag; Sonne
  • napot – Tag (Akkusativ)
  • várt – er/sie wartete
  • mennyi – wie viel
  • mennyit – wie viel (Akkusativ)

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10.Schlaf und Traum: álom

Az igazak álmát alussza. – Er/Sie schläft den Schlaf der Gerechten.

Mély álomba merült. – Er/Sie fiel in tiefen Schlaf.

Szép álmot álmodtam. – Ich hatte einen schönen Traum.

álom bedeutet „Traum“ und „Schlaf“. Die Redewendung az igazak álmát alussza enthält deshalb ein inneres Objekt zum Verb alszik: „den Schlaf der Gerechten schlafen“, genau wie im Deutschen. Das Objekt ist bestimmt, das Verb steht in der bestimmten Konjugation (alussza).

Der Stamm verliert vor Endungen das o: álom → álmot, álmok, álmát, álmodik (→ 3.5.5).

Wortschatz

  • igaz – gerecht; wahr
  • igazak – die Gerechten
  • álmát – seinen/ihren Schlaf, Traum (Akkusativ)
  • alussza – er/sie schläft (bestimmte Konjugation)
  • mély – tief
  • álomba – in den Schlaf
  • merül – sinken, eintauchen
  • elmerül {el·merül} – versinken

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