4.12.7 Translativ oder Zielkasus

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4.12.7 Translativ oder Zielkasus

Ein Ziel im Raum steht in einem Richtungskasus: az irodába megy – geht ins Büro, az orvoshoz megy – geht zum Arzt. Das Ergebnis einer Veränderung steht im Translativ: irodává alakítják – baut man zu einem Büro um, orvossá válik – wird Arzt. Welche Endung steht, entscheidet das Verb, nicht das deutsche „zu“ oder „in“.

1.Ins Büro gehen – zum Büro umbauen

A vendég az irodába megy. – Der Gast geht ins Büro.

A garázst irodává alakítják. – Man baut die Garage zu einem Büro um.

A gyerekek az iskolába mennek. – Die Kinder gehen in die Schule.

A régi kastélyt iskolává alakították. – Das alte Schloss wurde zu einer Schule umgebaut.

A turisták a múzeumba mennek. – Die Touristen gehen ins Museum.

A régi gyárat múzeummá alakították. – Die alte Fabrik wurde zu einem Museum umgebaut.

In jedem Paar steht dasselbe Substantiv. Im ersten Satz ist das Büro, die Schule, das Museum ein Ort, an den sich jemand bewegt; die Endung „-ba/-be” antwortet auf hová? „wohin?“. Im zweiten Satz bewegt sich niemand: Die Garage, das Schloss, die Fabrik werden selbst zu etwas anderem. Die Endung „-vá/-vé” antwortet auf mivé? „zu was?“.

hová? – wohin? mivé? – zu was?, wozu?

Das Deutsche verwischt den Unterschied an anderer Stelle: „zum Büro“ kann Weg (zum Büro gehen) und Ergebnis (zum Büro umbauen) sein. Das Ungarische trennt beides immer. Die Satzglieder heißen in der ungarischen Schulgrammatik helyhatározó „Ortsbestimmung“ und eredményhatározó „Ergebnisbestimmung“.

helyhatározó {hely·HATÁROZó} – Ort·BESTIMMEN·end(Ortsbestimmung) eredményhatározó {eredmény·HATÁROZó} – Ergebnis·BESTIMMEN·end(Ergebnisbestimmung)

Wortschatz

  • vendég – Gast
  • iroda – Büro
  • irodába – ins Büro
  • irodává – zu einem Büro
  • garázs – Garage
  • alakít – gestaltet, formt um
  • alakítják – man baut um
  • iskola – Schule
  • iskolába – in die Schule
  • iskolává – zu einer Schule
  • kastély – Schloss
  • múzeumba – ins Museum
  • múzeummá – zu einem Museum
  • gyár – Fabrik
  • hová? – wohin?
  • mivé? – zu was?
  • helyhatározó {hely·HATÁROZó} – Ort·BESTIMMEN·end(Ortsbestimmung)
  • eredményhatározó {eredmény·HATÁROZó} – Ergebnis·BESTIMMEN·end(Ergebnisbestimmung)

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2.Zum Arzt gehen – Arzt werden

A fiú az orvoshoz megy. – Der Junge geht zum Arzt.

A fiú orvossá válik. – Der Junge wird Arzt.

A lány a tanárhoz fut. – Das Mädchen läuft zum Lehrer.

A lány tanárrá válik. – Das Mädchen wird Lehrerin.

A herceg a királyhoz lép. – Der Prinz tritt zum König.

A herceg királlyá válik. – Der Prinz wird König.

„-hoz/-hez/-höz” nennt die Person, zu der man sich hinbewegt; der Arzt bleibt Arzt, der Junge bleibt, was er ist. „-vá/-vé” nennt die Rolle, die der Junge selbst annimmt. Die beiden Endungen sind nicht austauschbar, weil die Verben verschiedene Ergänzungen verlangen: megy, fut, lép sind Bewegungsverben, válik ist ein Verb der Veränderung.

Ein Bewegungsverb mit „-vá/-vé” ergibt keinen Sinn, ein Verb der Veränderung mit einem Richtungskasus ebenso wenig. Die erste Frage ist daher immer: Was für ein Verb steht im Satz?

Bewegung (wohin?)Veränderung (zu was?)
megy – gehtválik – wird
jön – kommtváltozik – verwandelt sich
fut – läuftalakul – entwickelt sich, wird zu
lép – trittalakít – gestaltet um
költözik – zieht umváltoztat – verwandelt
utazik – reistválaszt – wählt

Anna Budapestre költözik. – Anna zieht nach Budapest.

A falu várossá alakult. – Das Dorf hat sich zu einer Stadt entwickelt.

Wortschatz

  • fiú – Junge
  • orvoshoz – zum Arzt
  • orvossá – zum Arzt (Ergebnis)
  • válik – wird
  • tanárhoz – zum Lehrer
  • tanárrá – zum Lehrer (Ergebnis)
  • fut – läuft
  • herceg – Prinz
  • királyhoz – zum König
  • királlyá – zum König (Ergebnis)
  • lép – tritt
  • költözik – zieht um
  • változik – verwandelt sich
  • alakul – entwickelt sich
  • falu – Dorf
  • várossá – zu einer Stadt

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3.tesz: legen und machen

A szakács a tányérra teszi a kenyeret. – Der Koch legt das Brot auf den Teller.

A pirítás ropogóssá teszi a kenyeret. – Das Rösten macht das Brot knusprig.

Anya a hűtőbe teszi a tejet. – Mutter stellt die Milch in den Kühlschrank.

A zene boldoggá teszi a gyereket. – Die Musik macht das Kind glücklich.

A könyvet az asztalra teszem. – Ich lege das Buch auf den Tisch.

Az eső lehetetlenné teszi a kirándulást. – Der Regen macht den Ausflug unmöglich.

tesz hat zwei Bedeutungen, und jede hat ihre eigene Ergänzung. Mit einem Richtungskasus heißt es „legen, stellen, tun“: Der Gegenstand kommt an einen Ort. Mit „-vá/-vé” heißt es „machen“: Der Gegenstand bekommt eine neue Eigenschaft. Das Deutsche braucht dafür zwei verschiedene Verben, das Ungarische unterscheidet nur an der Endung der Ergänzung.

tesz valamit valahová – etwas irgendwohin legen, stellen tesz valamit valamivé – etwas zu etwas machen

Ähnlich das englische put und make oder das französische mettre und rendre. Das lateinische facere „tun, machen“ verbindet beide Bedeutungen ebenfalls in einem Wort.

Ganze VerbindungDeutschBeziehung
irodába megygeht ins Büroräumliches Ziel
irodává alakítbaut zu einem Büro umErgebnis
orvoshoz megygeht zum ArztZielperson
orvossá válikwird Arztneue Rolle
tányérra teszlegt auf den Tellerräumliches Ziel
ropogóssá teszmacht knusprigErgebnis

Wortschatz

  • szakács – Koch
  • tányér – Teller
  • tányérra – auf den Teller
  • tesz – legt, stellt; macht
  • teszi – er legt ihn / macht ihn
  • kenyér – Brot
  • pirítás {pirítÁS} – rösten·UNG(Rösten)
  • ropogós – knusprig
  • ropogóssá – knusprig (Ergebnis)
  • hűtő – Kühlschrank
  • hűtőbe – in den Kühlschrank
  • boldoggá – glücklich (Ergebnis)
  • asztalra – auf den Tisch
  • lehetetlen – unmöglich
  • lehetetlenné – unmöglich (Ergebnis)
  • kirándulás – Ausflug

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4.Ergebnis ohne „-vá/-vé”

A diák tanár lesz. – Der Schüler wird Lehrer.

A fiatal tanárrá vált. – Der junge Mensch wurde Lehrer.

A fiatalból tanár lett. – Aus dem jungen Menschen wurde ein Lehrer.

A diák tanárnak tanul. – Der Schüler macht eine Ausbildung zum Lehrer.

Éva ápolónak tanul. – Éva lässt sich zur Krankenschwester ausbilden.

Nicht jedes Ergebnis steht im Translativ. Bei lesz „wird“ und lett „wurde“ steht der neue Beruf ohne Endung; nur bei válik steht „-vá/-vé”. Der Ausgangspunkt der Entwicklung steht bei lesz auf „-ból/-ből”. tanul „lernen“ nennt das Berufsziel mit „-nak/-nek”. Die Kinderfrage lautet entsprechend ohne Translativ:

Mi leszel, ha nagy leszel? – Was willst du werden, wenn du groß bist?

A festő kékre festi a kaput. – Der Maler streicht das Tor blau.

A kapu kékké vált az új festéktől. – Das Tor wurde durch die neue Farbe blau.

A szakács puhára főzi a rizst. – Der Koch kocht den Reis weich.

A rizs puhává válik főzés közben. – Der Reis wird beim Kochen weich.

Anya keményre főzi a tojást. – Mutter kocht das Ei hart.

A falat fehérre festik. – Man streicht die Wand weiß.

Bei fest „streicht, malt“ und főz „kocht“ steht die Ergebnisfarbe und der Garzustand auf „-ra/-re”, obwohl kein Ort gemeint ist: Das Tor kommt nicht auf das Blau. Bei válik steht dieselbe Eigenschaft im Translativ. Das Ergebnis hängt also nicht an einer bestimmten Endung, sondern an der ganzen Konstruktion.

Ganze VerbindungDeutschBeziehung
tanár leszwird LehrerErgebnis, endungslos
tanárrá válikwird LehrerErgebnis mit -vá
tanárnak tanullernt für den LehrerberufBerufsziel mit -nak
kékre feststreicht blauErgebnis mit -re
kékké válikwird blauErgebnis mit -vé
puhára főzkocht weichErgebnis mit -ra
puhává válikwird weichErgebnis mit -vá

Wortschatz

  • lesz – wird
  • lett – wurde
  • vált – wurde (zu)
  • fiatal – junger Mensch; jung
  • fiatalból – aus dem jungen Menschen
  • tanul – lernt
  • tanárnak – zum Lehrer (Berufsziel)
  • ápoló – Pfleger, Krankenschwester
  • ápolónak – zur Krankenschwester
  • festő – Maler
  • fest – streicht, malt
  • kékre – blau (bei fest)
  • kékké – blau (bei válik)
  • kapu – Tor
  • festék – Farbe (Material)
  • puha – weich
  • puhára – weich (bei főz)
  • puhává – weich (bei válik)
  • rizs – Reis
  • keményre – hart (bei főz)
  • tojás – Ei
  • fal – Wand
  • fehérre – weiß (bei fest)

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5.Das Wichtigste in Kürze

  • Ort oder Person als Ziel einer Bewegung: Richtungskasus – irodába megy – geht ins Büro, orvoshoz megy – geht zum Arzt (hová?).
  • Ergebnis einer Veränderung bei válik, alakít, tesz: Translativ – irodává alakít, orvossá válik (mivé?).
  • tesz + Richtungskasus = legen, stellen; tesz + „-vá/-vé” = machen.
  • Manche Ergebnisse stehen nicht im Translativ: tanár lesz, tanárnak tanul, kékre fest, puhára főz.
  • Entscheidend ist das Verb, nicht das deutsche „zu“, „in“ oder „auf“.

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Vertiefung

6.nevel: zwei Satzbaupläne

Az edző jó játékost nevel a fiúból. – Der Trainer bildet aus dem Jungen einen guten Spieler aus.

Az edző jó játékossá neveli a fiút. – Der Trainer bildet den Jungen zu einem guten Spieler aus.

Beide Sätze sind richtig, aber das Objekt wechselt. Im ersten ist der Spieler das Objekt (játékost), der Junge der Ausgangsstoff auf „-ból/-ből”: Aus dem Jungen entsteht etwas. Im zweiten ist der Junge das Objekt (a fiút), das Ergebnis steht im Translativ. Mit dem Objekt wechselt auch die Konjugation: nevel unbestimmt zu jó játékost, neveli bestimmt zu a fiút.

A szülők becsületes emberré nevelték a gyereket. – Die Eltern haben das Kind zu einem anständigen Menschen erzogen.

A szülők becsületes embert neveltek a gyerekből. – Die Eltern haben aus dem Kind einen anständigen Menschen gemacht.

Dasselbe Muster gilt bei csinál „macht“ in der Verbindung „aus etwas etwas machen“: A fából asztalt csinál. „Er macht aus dem Holz einen Tisch.“ Das Deutsche hat beide Pläne ebenfalls: „aus dem Jungen einen Spieler machen“ und „den Jungen zum Spieler machen“.

Wortschatz

  • edző – Trainer
  • játékos – Spieler
  • játékost – einen Spieler (Objekt)
  • játékossá – zu einem Spieler
  • nevel – erzieht, bildet aus
  • neveli – er erzieht ihn
  • fiúból – aus dem Jungen
  • fiút – den Jungen
  • szülő – Elternteil
  • szülők – Eltern
  • becsületes – anständig, ehrlich
  • emberré – zu einem Menschen
  • gyerekből – aus dem Kind
  • csinál – macht
  • fából – aus dem Holz

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7.Bewertung: -nak/-nek tart

A tanár jónak tartja a megoldást. – Der Lehrer hält die Lösung für gut.

A javítás jobbá teszi a megoldást. – Die Korrektur macht die Lösung besser.

A jelöltet alkalmasnak tartják. – Man hält den Kandidaten für geeignet.

A képzés alkalmassá teszi a jelöltet a munkára. – Die Ausbildung macht den Kandidaten für die Arbeit geeignet.

A falut szépnek tartják. – Man hält das Dorf für schön.

A virágok széppé teszik a falut. – Die Blumen machen das Dorf schön.

tart valamit valaminek „etwas für etwas halten“ ist ein Urteil: Die Lösung verändert sich nicht, nur die Meinung über sie wird ausgesprochen. tesz valamit valamivé verändert die Sache tatsächlich. Deutsch unterscheidet ebenso „für gut halten“ und „gut machen“, Latein bonum putare und bonum reddere.

Auch nevez „nennt“ steht mit „-nak/-nek”: A gyerekek Bundinak nevezik a kutyát. „Die Kinder nennen den Hund Bundi.“ Der Hund wird dadurch nicht zu etwas anderem. Wahl und Ernennung zu einem Amt behandelt (→ 4.12.3).

Wortschatz

  • tart – hält (für)
  • jónak – für gut
  • megoldás – Lösung
  • javítás {javítÁS} – verbessern·UNG(Korrektur)
  • jobbá – besser (Ergebnis)
  • jelölt – Kandidat
  • alkalmas – geeignet
  • alkalmasnak – für geeignet
  • alkalmassá – geeignet (Ergebnis)
  • képzés – Ausbildung
  • munkára – für die Arbeit
  • szépnek – für schön
  • széppé – schön (Ergebnis)
  • nevez – nennt
  • kutya – Hund

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8.„-ra/-re” ohne Ort

A diák az egyetemre készül. – Der Schüler bereitet sich auf die Universität vor.

A papír apró darabokra szakadt. – Das Papier riss in kleine Stücke.

A szél apró darabokká tépte a papírt. – Der Wind zerriss das Papier in kleine Stücke.

A pohár darabokra tört. – Das Glas zerbrach in Stücke.

A tanár két csoportra osztja az osztályt. – Der Lehrer teilt die Klasse in zwei Gruppen.

A regényt magyarra fordították. – Der Roman wurde ins Ungarische übersetzt.

„-ra/-re” ist nicht automatisch räumlich. Bei készül „bereitet sich vor“ nennt es den Zweck, bei szakad „reißt“, törik „bricht“, oszt „teilt“ und fordít „übersetzt“ das Ergebnis. Bei tép „reißt“ steht dasselbe Ergebnis im Translativ. Welche Form erscheint, ist eine Eigenschaft des Verbs; beide Konstruktionen sind richtig.

A lámpa pirosra váltott. – Die Ampel ist auf Rot umgesprungen.

A kapu kékké vált. – Das Tor wurde blau.

Hier liegt eine Verwechslungsgefahr: vált „wechselt, schaltet um“ (Vergangenheit váltott) verlangt „-ra/-re”, válik „wird“ verlangt „-vá/-vé”, und seine Vergangenheit lautet ebenfalls vált. A kapu kékké vált ist also Vergangenheit von válik. vált „wechselt“ ist aus dem Stamm vál- von válik in dessen Bedeutung „sich trennen“ abgeleitet; dazu gehört auch válás „Scheidung“.

→válik – wird→vált – wurde

→vált – wechselt→váltott – wechselte

Wortschatz

  • egyetemre – auf die Universität
  • készül – bereitet sich vor
  • darab – Stück
  • darabokra – in Stücke (bei szakad, törik)
  • darabokká – in Stücke (bei tép)
  • szakad – reißt (von selbst)
  • tép – reißt, zerreißt
  • szél – Wind
  • pohár – Glas
  • törik – bricht
  • csoportra – in Gruppen
  • oszt – teilt
  • osztály – Klasse
  • regény – Roman
  • magyarra – ins Ungarische
  • fordít – übersetzt
  • lámpa – Ampel, Lampe
  • pirosra – auf Rot
  • vált – wechselt; wurde
  • váltott – wechselte
  • válás – Scheidung

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9.Bestehende Rolle und neue Rolle

A vendég elnökként beszélt, de nem választották elnökké. – Der Gast sprach als Vorsitzender, wurde aber nicht zum Vorsitzenden gewählt.

Péter tanárként dolgozik. – Péter arbeitet als Lehrer.

Péter tanárrá vált. – Péter ist Lehrer geworden.

„-ként” nennt eine Rolle, die schon besteht und in der jemand handelt; „-vá/-vé” nennt die Rolle, in die jemand erst hineinkommt. Die Verneinung ändert die Form nicht: nem választották elnökké „man hat ihn nicht zum Vorsitzenden gewählt“. Die bestehende Rolle behandelt (→ 4.13.8).

Wortschatz

  • elnök – Vorsitzender, Präsident
  • elnökként – als Vorsitzender
  • elnökké – zum Vorsitzenden
  • választ – wählt
  • választották – man wählte ihn
  • tanárként – als Lehrer
  • dolgozik – arbeitet

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10.Sprachvergleich

DeutschUngarischEnglischFranzösischSpanischRussischLatein
ins Büro gehenirodába megygo into the officealler au bureauir a la oficinaидти в офисin officinam ire
zu einem Büro umbauenirodává alakítconvert into an officetransformer en bureauconvertir en oficinaпревратить в офис–
ins Ungarische übersetzenmagyarra fordíttranslate into Hungariantraduire en hongroistraducir al húngaroперевести на венгерский–
Arzt werdenorvossá válikbecome a doctordevenir médecinhacerse médicoстать врачомmedicus fieri

Englisch into, Russisch в + Akkusativ und Latein in + Akkusativ stehen für den Weg in einen Raum und für die Verwandlung gleichermaßen; in Ovids Metamorphosen werden Menschen in avem „in einen Vogel“ verwandelt. Das Deutsche hat mit „in Stücke“, „ins Ungarische“ dasselbe Bild. Das Ungarische trennt Raum und Ergebnis meist durch verschiedene Endungen, behält das räumliche Bild aber in einzelnen Verbindungen wie magyarra fordít und darabokra szakad. Das Russische setzt den neuen Beruf in den Instrumental (стать врачом), das Lateinische bei fieri in den Nominativ, ähnlich dem endungslosen orvos lesz.

Wortschatz

  • irodába megy – geht ins Büro
  • irodává alakít – baut zu einem Büro um
  • magyarra fordít – übersetzt ins Ungarische
  • orvossá válik – wird Arzt
  • orvos lesz – wird Arzt

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